Städtische Museen

Landsberg am Lech

Georg Bernhard

Ausstellung von 17.02. bis 31.03.2017 im Foyer und in den oberen Stockwerken des Zentralen Verwaltungsgebäudes der Stadt Landsberg

Der Künstler Georg Bernhard ist eine Persönlichkeit, der die Region Schwaben über 50 Jahre kulturell geprägt hat, insbesondere durch Ausgestaltungen von kirchlichen Räumen. Über 20 Jahre lang war er Professor der FH Augsburg im Fachbereich Gestaltung, Der Träger zahlreicher Preise wie des Kunstpreises der Stadt Augsburg (1963), des Bundesverdienstkreuzes am Bande (1996) und des Kunstpreises des Bezirks Schwaben (1997) zeigt eine Ausstellung mit über 40 Werken der vergangenen zehn Jahre, insbesondere Zeichnungen mit Rohrtusche. Diese Technik stellt in ganz besonderem Maße die zeichnerische Stärke des Künstlers heraus.

Immer wieder steht der Mensch im Mittelpunkt von Bernhards Zeichnungen. Ein gewisses Markenzeichen ist dabei die Verwirbelung der Linien, quasi ein Schwingen und Ineinandergreifen gekonnter Zeichenschwünge. Konturen und Umrisse der Körper scheinen verloren zu gehen, um sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.

villa_dei_Misteri.jpg

In der Werkreihe „Totentänze“ begegnen uns immer wieder Figuren, die kopfüber in eine andere hineingezeichnet sind oder mit dem als Knochenmann dargestellten Tod ringen. So bauen sich in lockeren Kreisen Figuren auf, entsteht Spannung und Bewegung durch sich wiederholende Elemente in paralleler, ab- oder aufsteigender Folge.

Totenzanz.jpg

Bernhards profundes kunsthistorisches Interesse führte zur Rezeption bekannter Bildmotive, so u.a. mit Arbeiten zur griechischen Mythologie, die mit Titeln wie „Orpheus“, „Sappho“ oder „Villa dei Misteri“ in der Ausstellung vertreten sind.

Die durch das Stadtmuseum organisierte Ausstellung mit Arbeiten von Georg Bernhard ist vom 17. Februar bis 31. März zu den Öffnungszeiten des Verwaltungsgebäudes zu sehen.

Museumswebsite gefördert durch:

Landesstelle für die nichtstaatlichen Mussen in Bayern
Bayerische Sparkassenstiftung