Städtische Museen

Landsberg am Lech

Projekt StoryMachine

Kooperation des Stadtmuseums Landsberg am Lech mit der LMU München als Fokusgruppe im KI-Projekt

Die "StoryMachine"" soll unter anderem in Museen zum Einsatz kommen, um Besucherinnen und Besuchern Motive und Narration aus Märchen und Sagen mit einem interaktiven Ansatz näher zu bringen. Es stellt sich also die Frage, worin Museumsmacher Anwendungsmöglichkeiten für die StoryMachine sehen und welche Anforderungen und Bedürfnisse die interaktive KI Anwendung für Kuratorinnen und Kuratoren, Besucherinnen und Besucher erfüllen müsste.

Das untersucht Carla Scherf von der LMU München in ihrer Masterarbeit „Psychologische Bedürfnisse bei der Benutzung einer interaktiven KI“. Um das Nutzererlebnis der StoryMachine zu optimieren, führt sie mit Fokusgruppen von zukunftsorientierten Museen User Tests durch. Hier kommen wir ins Spiel. Wir testen den Prototypen der StoryMachine und geben Feedback zu Chancen, Hürden und Nutzbarkeit.

Die Projektzusammenarbeit ermöglicht dem Stadtmuseum Landberg am Lech, digitale Kompetenzen weiterzuentwickeln und seine Formate am Besucherinteresse zu orientieren. 

Das Projekt

Logo des Projekts StoryMachine, Buch mit heraussprießendem Netzwerkbaum

Das Projekt „StoryMachine“ hat sich zum Ziel gesetzt, folkloristische Traditionen in Deutschland und Großbritannien durch die Entwicklung einer digitalen Infrastruktur namens „StoryMachine“ zu bewahren, zu erforschen und besser zugänglich zu machen. Auf Basis einer großen Sammlung von Märchen, Sagen und Erzählungen entsteht eine Plattform, die neue Wege für Forschung, Kreativität und Zusammenarbeit schaffen und das Potenzial zur Neugestaltung von Informationskultur aufzeigen soll.

Angestoßen und gegründet wurde das Projekt StoryMachine durch den Arts and Humanities Research Council und die Deutsche Forschungsgemeinschaft. Das Projekt bringt Forschende aus mehreren Institutionen und Fachgebieten zusammen: LMU München, Hochschule Hof, Universität Regensburg, University of Hertfordshire, University of London und University of the Arts London verbinden Knowhow und Perspektiven aus Kulturwissenschaft, Psychologie, Narratologie, Digital Humanities und Informatik.

Erzählkultur im digitalen Raum - Ko-Kreation von Mensch und Maschine

Es entsteht eine interaktive Plattform für Nutzende, die gemeinsam mit generativer KI Erzählungen dynamisch erkunden, erweitern, neu verknüpfen und kreieren können. Dank der nutzerzentrierten Gestaltung bewahrt StoryMachine nicht nur kulturelles Erbe, sondern ermöglicht einen neuartigen Wissenszugang, bei dem Mensch und Maschine gemeinsam Erzählwelten erschaffen. Im Zuge dessen eröffnen sich Möglichkeiten, zu erforschen, welche gemeinsamen Motive, welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Geschichtenerzählen sich in unterschiedlichen Regionen, kulturellen Hintergründen und Altersgruppen finden lassen.


Erfahren Sie mehr über StoryMachine auf der Projekt-Website oder bei der LMU München

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