Städtische Museen

Landsberg am Lech

Publikationen

Publikationen außerhalb der Schriftenreihe

Hartfrid Neunzert: Johann Mutter, Petersberg 2016.

Außerhalb des Landkreises Landsberg ist Johann Mutter kaum bekannt. Welch beeindruckendes Werk der Künstler jedoch hinterlassen hat, zeigt Hartfrid Neunzert in einer Publikation. Rund 150 Werke Johann Mutters, die sich im Besitz von Stadtmuseum und Landkreis oder in Privatbesitz befinden, nahm Fotograf Stephan Wagner sorgfältig auf. 80 davon werden im Band gezeigt und beschrieben.

Preis: 29,90 Euro

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Hartfrid Neunzert: Herkomer. Meisterwerke im Großformat. Petersberg 2014.

Hubert von Herkomer, Künstlerpersönlichkeit zwischen zwei Weltreichen: 1849 in Waal bei Landsberg geboren, war er seit seinem achten Lebensjahr in England beheimatet, von van Gogh geschätzt, vom bayerischen Prinzregenten und englischen Königshaus geadelt, als Porträtmaler in Europa und den USA gefragt und mit sieben Goldmedaillen ausgezeichnet. 1914 verstarb er in Budleigh Salterton.

Preis: 29,99 Euro

Neunzert Herkomer

Schriftenreihe Kunstgeschichtliches aus Landsberg

Nr. 58: So ein Lech! Episoden und Stationen eines bayerischen Flusslaufs

Der Lech besaß und besitzt eine Vielzahl an Bedeutungen: Territorialgrenze, Verkehrsweg, Wirtschaftsfaktor, Energielieferant, schützenswerter Naturraum oder Freizeitfaktor. Die reich bebilderten Autorenbeiträge beschäftigen sich mit der Flößerei, dem Staustufenbau, Naturschutz und Landschaftspflege, Hochwasser, Handwerk und Gewerbe am Lech, mit "Lech in der Kunst", "Baden am Lech" und den "Menschen am Lech".

Preis: 12,90 Euro

So ein Lech

Nr. 57: Don't take your guns to town! Johnny Cash und die Amerikaner in Landsberg 1951-1954

Nimm deine Schusswaffen nicht mit in die Stadt! So wurden die amerikanischen Soldaten ermahnt, die in den 1950er Jahren auf der U.S. Airbase Penzing stationiert waren, wenn sie Ausgang in die Stadt Landsberg bekamen. Einer von ihnen war Johnny Cash, der nach seiner Rückkehr in die USA 1954 eine Weltkarriere als Musiker begann. Sein Lebensweg zwischen 1951 und 1954 steht stellvertretend für hunderttausende von jungen amerikanischen US-Soldaten, die mit ihrer Stationierungszeit zur Amerikanisierung der westdeutschen Gesellschaft beitrugen.

Preis: 12,90 Euro

Johnny Cash

Nr. 56: Typisch Landsberg

Die von Bürgern zusammengetragenen Objekte und Erinnerungen der Ausstellung "Typisch Landsberg" warfen einen Blick auf gesellschaftlichen Bereiche der Stadt: auf Vereine, Ausbildung und Beruf, auf städtische Architektur und Kunstschätze, auf Glaube, Landschaft und Natur, auf politisches Geschehen und Wirtschaftsbetriebe. Der entstandene Mikrokosmos erzählte vom vielfältigen Lebensraum Landsberg.

Preis: 14,90 Euro

Typisch Landsberg

Nr. 55: Karl Siegfried Büchner

Karl Siegfried Büchner lebte und arbeitete über zehn Jahre in Bierdorf am Ammersee. Im Atelier in Dießen entstanden zahlreiche Bierdorf-Bilder, die neben einer Auswahl aus seinem Werkzyklus "Amerikanische Landschaften" im Katalog dargestellt werden. Seine Werke verweisen augenzwinkernd oder selbstreflexiv auf die Illusion der Malerei.

Preis: 14,90 Euro

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Nr. 54: Josef Lang

Der Katalog würdigt den Bildhauer Josef Lang, Preisträger des Hubert von Herkomer Kunst- und Kulturpreises der Stadt Landsberg. Seine Holzfiguren bevölkern Gärten und Parkanlagen, warten vor Museen und Einrichtungen und rühren Betrachter durch ihre "Menschlichkeit". Die Figuren sind schwer und wuchtig und stehen mit beiden Füßen fest auf dem Boden. Sie ruhen in sich und schauen zugleich mit naiver Neugier in die Welt.

Preis: 5 Euro

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Nr. 53: Adolf Höfer

Der Maler Adolf Höfer ist ein wichtiger Vertreter der Münchner Künstlergruppe "Die Scholle". Sie steht für Aufbruch der Malerei um 1900 zur Moderne. Die Kunsthistorikerin Simone Brehmer identifiziert 70 Gemälde, stellt über 40 grafische Werke und Zeichnungen in einem Werkverzeichnis zusammen und rekonstruiert das tragische Leben des Künstlers.

Preis: 15 Euro

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Nr. 52: Karin Mai

Die Künstlerin Karin Mai (1940-2006) studierte Bildhauerei in Berlin, Rom und Wien. Einen Höhepunkt in ihrem Werk bilden Porträtköpfe, die sie von wichtigen Kulturschaffenden der Zeit modellierte. Aus der unmittelbaren Begegnung mit den Menschen heraus gelang es Karin Mai, das Wesen einer Person in eindrucksvollen Skulpturen einzufangen.

Preis: 15 Euro

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Nr. 51: Johann Michael Feichtmayr: Der Himmel auf Erden

Fünf perspektivische Altarentwürfe des 18. Jahrhunderts zeigen kunstvolle, tänzerische Engel und eleganten Rokokodekor. Lange wusste niemand, woher die Zeichnungen stammen. Durch Zufall stieß 2008 die Kunsthistorikerin Elisabeth Hinterstocker auf eine Spur, einen halben, kaum zu lesenden Vertrag auf einer Rückseite. Die Zeichnungen stammeln von Johann Michael Feichtmayr (1710-1772), dem - so Hugo Schnell - "genialsten Wessobrunner Ornamentiker".

Preis: 5 Euro

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Nr. 50: Max Raffler

Max Raffler lebte von 1902 bis 1986 in Greifenberg. Neben Hans Schmitt ist er der zweite berühmte "Naive" aus der Ammerseegegend. Mit der Sammlung Holzinger eröffnet sich im Katalog ein breites Spektrum der malerischen Tätigkeit des Bauern und Malers.

Preis: 5 Euro

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Nr. 49: Robert Kaindl-Trätzl

Das Experimentelle an den Schöpfungen von Kaindl-Trätzl von der Radierplatte bis hin zum plastischen Objekt ist kein Zufallsprodukt, eher ein gewollter, zielgerichteter Prozess. Robert Kaindl-Trätzl besitzt ein feines Gespür dafür, was Kunst, Kreativität und Überzeugungskraft bedeutet und wie man dies von einem fundierten Standpunkt aus erlebbar macht.

Preis: 5 Euro

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Nr. 48: Ernst Heckelmann

Ernst Heckelmann ist ein ungezügelt arbeitender Maler. Kaum aber ist der erste Malprozess auf den Untergrund gebannt, setzen seine Bedenken ein: Besitzt das Bild genügend Aussagekraft? Ist es zu allgemein? Seine Zweifel finden Ausdruck in Übermalungen, im Zusatz von Schrift und manchmal in Umkehrung der einstigen Stimmung.

Preis: 5 Euro

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Nr. 47: Fächer

Die überwiegend europäischen Fächer aus der umfangreichen Fächer-Sammlung der Stiftung Ute Michaels stellen einen Überblick über die unterschiedlichen Materialien und die damit verbundenen Kosten bei der Herstellung dar. Gezeigt werden einfache Reklamefächer bis hin zum außergewöhnlichen Fabergé-Fächer.

Preis: 5 Euro

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Nr. 46: Wiltrud Mühlberger

Wiltrud Mühlberger hat ein Talent, Gesehenes zu komprimieren, eine Essenz aus dem Gesehenen zu formen. Sie kombiniert ihren Blick als Architektin und Stadtplanerin mit der Kunst und drückt in der Malerei aus, was das Wesen einer Stadtlandschaft ausmacht.

Preis: 5 Euro

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Nr. 45: Daisy Fischer

Daisy Fischer haucht ihren Objekten neues Leben ein, erweckt Vorhandenes zu neuem Leben oder wandelt es um. Dabei lässt die Bildhauerin nicht nur ihrer eigenen Fantasie freien Lauf, sondern regt auch die des Betrachters an.

Preis: 5 Euro

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Nr. 44: Lubo Kristek

Der tschechische Künstler Lubo Kristek hatte sich von 1968 bis 2000 in und nahe Landsberg einen neuen schöpferischen Arbeitsbereich geschaffen. In zahlreichen Privathäusern finden sich Skulpturen und Gemälde des Künstlers aus der Zeit seines Bayernaufenthalts. Kristek war Europäer und mit einer Reihe von Ländern verbunden. Er folgte einer lebenslangen schöpferischen Berufung und setzte nachhaltige Impulse.

Preis: 5 Euro

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Nr. 43: Franz Meier

Die Verleihung des Schwäbischen Kunstpreises 1997 und die Umsetzung einer Rauminszenierung für das Landestheater Schwaben in Memmingen 2000 stellen herausragende Eckpfeiler der künstlerischen Ambitionen von Franz Meier dar. Seine Werke zeichnen sich durch Genauigkeit, Lesbarkeit und Klarheit aus.  Jahrzehntelanges pädagogisches Wirken hat dem Künstler vermittelt, dass Kunstwerke aus sich heraus verstanden werden wollen.

Preis: 5 Euro

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Nr. 42: Kevin A. Perryman

Der weltgewandte, in zwei Ländern und Sprachen beheimatete Künstler zeigt extrem vereinfachte Hausformen mit zum Teil gotisch anmutenden Giebelspitzen in Aquarellen. Ihre Farben senden Signale, angenehme oder abschreckende. Welche Empfindungen und Gedanken können die farbigen Häuser auslösen? In welche Häuser würde der Betrachter eintreten, in welchem würde er sich behaust fühlen?

Preis: 5 Euro

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Nr. 41: Roland Helmer

Roland Helmer geht es um die Beziehung der Farben zueinander. Er setzt auf spielerische Variationsmöglichkeiten und auf die Sensibilisierung des Betrachters für die Zu- oder Abnahme der empfundenen Farbintensität. Auch fordert Helmer zur Betrachtung der Umgebung als entscheidenden Punkt zur Gesamtwirkung auf.

Preis: 5 Euro

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Nr. 40: Christian Stichter

Christian Stichter zeigt Gemälde von 2005-2007. Es gelingt dem Künstler, vermeintlich Bekanntes, wie das Bildnis von Ignaz Kögler, neu zu beleben. Er gibt Impulse, die uns das Hergebrachte anders zu betrachten auffordern und der neuen Malerei ganz eigenen Stellenwert einräumen. Angesichts der Themenbreite treten lokale Anbindungen zugunsten internationaler Bezüge zurück.

Preis: 5 Euro

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Nr. 39: Wilhelm Felix Schlüter

Zuweilen kämpfen direkte Nachfahren gegen die Übermacht von Vater oder Großvater. Aus dem Schatten herauszutreten und auf die Bedeutung der eigenen Vorfahren hinzuweisen, ist eine ehrende Haltung. Sie widerfährt Wilhelm Felix Schlüter durch Sohn Wilhelm und Tochter Ursula. Beide ebneten den Weg, einen Künstler des 20. Jahrhunderts durch Ausstellung und Katalog für die Nachwelt fassbar zu machen.

Preis: 5 Euro

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Nr. 38: Landsberger Zinn

Der Katalog befähigt Besitzer von Zinngegenständen aus Landsberg, den Meister an seinen Initialen und dem Stadtwappen zu erkennen und beleuchtet durch verschiedene Beiträge Landsberger Zinn- und Stadtgeschichte.

Preis: 5 Euro

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Nr. 37: Heinz Rose

Mit wenigen teilt er den Ruf, ein bedeutender Künstler des 20. Jahrhunderts in Süddeutschland gewesen zu sein. Walter Rose, sein Bruder, und Johann Mutter, dem er freundschaftlich verbunden war, müssen gleichranging mit Heinz Rose genannt werden. Er war frühes Mitglied der Landsberger Künstlergilde. In sanften Farben entrücken seine Bilder die tatsächliche Welt in eine humanistische Geistigkeit.

Preis: 5 Euro

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Nr. 36: Karl Witti

Wenn uns Menschen gesprächsweise ihre Erinnerungen antragen, finden sie nicht immer aufmerksame Zuhörer. Bedauerlicherweise verstreicht dann die Möglichkeit etwas zu erfahren. Künstler versuchen mit einem gewissen Ewigkeitsanspruch vorzugehen und ihrem Werk dauernde Gültigkeit und Aussagekraft zu verleihen. Karl Witti schält aus seinem eigenen Er-Leben 24 prägende Gestalten heraus, gibt ihnen mit Hilfe von Fotografien und den Mitteln von Grafik und Malerei ein Gesicht und ordnet ihnen eine Blume des Nichtvergessens zu.

Preis: 5 Euro

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Nr. 35: Im Reich von Krokodil und Jaguar

Der Landsberger Dieter Haggenmiller truf die etwa 500 Einzelobjekte seit 1960 in Mittelamerika zusammen. Die Sammlung besteht vorrangig aus Keramikgefäßen, die vor dem Erscheinen der Spanier, zumindest vor 1550 entstanden sind. Stein- und Jadeobjekte ergänzen den Sammlungsbestand. Der vorliegende Katalog dokumentiert die wichtigsten Objekte.

Preis: 5 Euro

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Nr. 34: Fritz Erler und die Scholle

Als Begründer und Motor der Künstlervereinigung "Die Scholle" nimmt Fritz Erler eine Sonderstellung ein. Er hat manchen seiner Kollegen nach Holzhausen an den Ammersee gebracht. Gemeinsam stellten sie in München, Berlin, Wien, Düsseldorf, Köln und Basel aus.

Preis: 5 Euro

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Nr. 33: Moderne Quilts von Lilo Feichtinger

Die Kunst des Quiltens, also die kreative Gestaltung von Textilien, setzt eine lange Tradition fort. Schritte "back to the roots" sind im Kommen, die Freude am eigenen Gestalten nimmt zu. Unverwechselbare Identität und ihr eigener Stil sind kennzeichnend für Lilo Feichtinger aus Landsberg und Eszter Bornemisza aus Budapest.

Preis: 5 Euro

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Nr. 32: Wolf-Eckart Lüps

Das Wirken von Stadtbaumeistern und Architekten ist ein so offensichtliches, dass es eines Anstoßes bedarf, mit Ausstellung und Katalog darauf hinzuweisen. Wolf-Eckart Lüps vereinigt seine in Landsberg ausgeführten architektonischen Arbeiten und breitet damit eine Übersicht in Bild und Wort aus.

Preis: 5 Euro

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Nr. 31: Hubert von Herkomer: Meine Schule

Kunstschulen wie Dachau, Worpswede oder Barbizon erfreuen sich europaweiter Anerkennung. Die Herkomer-Art-School in Bushey, Hertfordshire, in England bedarf noch der näheren Aufhellung. Immerhin haben mehr als 500 Studenten diese Kunstschule besucht. Nicht wenige später berühmt gewordene Maler sind darunter. Von 1883 bis 1904 wurde die Schule durch ihren Gründer Hubert von Herkomer geleitet. Teils fortschrittliche, teils altertümlich wirkende Regeln bestimmten den Betrieb.

Preis: 5 Euro

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Nr. 30: Martin Gensbaur: Piazze d'Italia

Da Gensbaur ein Freiluftmaler ist, mag der ein oder andere Passant ihm auch beim Malen zugesehen haben. Mit Erstaunen wird dann die Bildwürdigkeit des Motivs wahrgenommen und hinterfragt werden. Gensbaurs Blick gibt der Alltäglichkeit und Gewöhnlichkeit neue Bedeutung. Der Impuls, ein Gebäude nicht unter den Gesichtspunkten der Wirtschaftlichkeit, des Nutzens und der Verwertung zu betrachten, sonder das bloße Vorhandensein zu konstatieren, stellt eine Neuheit dar.

Preis: 5 Euro

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Nr. 29: Gerhard Heitzer

Eine wohltuende Ruhe und Gesetztheit entströmt den Bildern von Gerhard Heitzer. Seine Erdverbundenheit wird auch in seinen Kirchtürmen spürbar: der Betrachter steht auf festem Boden und blickt mit Distanziertheit nach oben. Wie andere Künstler setzt Heitzer auf das Erkennen der Behaustheit, ein Erker erfüllt eben nur seine Funktion, wenn ein Mensch ihn betritt und Ausblicke nutzt.

Preis: 5 Euro

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Nr. 28: Klaus Schröter: Osselwitzer Elegien

Klaus Schröter hat in seinem Leben gravierende Erfahrungen gemacht. Sie müssen nicht die des Betrachters sein. Aber wer könnte sagen, dass ihn die Brutalität des Krieges kalt lasse, er kein Mitleid mit einem Jungen hätte, der Erwachsenenarbeit leistet?

Preis: 5 Euro

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Nr. 27: Walter Rose

Walter Rose malte Motive aus Schondorf, Schöffelding, Greifenberg, Utting, Windach oder Landsberg. Er hält seine Heimat auf Leinwand fest und stellt sie in neuem Kleid vor. Nüchtern, ohne schmückendes Beiwerk bildet Rose Häuser, Dörfer und Landschaften so ab, dass wir sie wiedererkennen, aber gleichsam erschreckend vor dem, was uns auch Heimat ist.

Preis: 5 Euro

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Nr. 26: Erich Erler, ein Schollemaler

Erich Erler stellte 1901 bei der 8. Internationalen Kunstausstellung im Münchner Glaspalast erstmals als Mitglied der Künstlervereinigung "Scholle" aus. Er behauptete sich unter den zahlreichen in München lebenden Malern und wurde ein national bekannter Künstler. Heute spielt er in der Kunstgeschichte eine weniger beachtete Rolle. Dass man dem Künstler zu seiner Zeit sehr wohl große Beachtung schenkte, zeigt ein Überblick über seine Laufbahn.

Preis: 5 Euro

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Nr. 25: Samuel Bak: Einst und Jetzt, Then and Now

Versteinert im Herzen scheinen die Regungen der Menschen gewesen zu sein. Zu Stein geworden sind Erinnerungen, Zeit, Entwurzeltsein, Entmenschlichung. Eindeutig meint Samuel Bak in seinen Bildern die eigene und damit die Geschichte der europäischen Juden vor der Mitte des 20. Jahrhunderts. Auf den Gemälden begegnen wir dem Davidstern, dem Ghetto, dem Schtetl, Schloten von Verbrennungsanlagen und anderen Symbolen für den Holocaust.

Preis: 5 Euro

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Nr. 24: Gerti Wimmer/ Herbert Walter: Gesichter einer Stadt

In der Stadt Landsberg hatte einer der bekanntesten Porträtisten seiner Zeit, Hubert von Herkomer, seinen Sommerwohnsitz. Wenn Gerti Wimmer-La Frascetta mit ihrer Ausstellung "Gesichter einer Stadt" eine Reihe von Bürgern und Persönlichkeiten Landsbergs im Porträt vorstellt, ehrt sie auch den Maler Herkomer. Die Texte von Herbert Walter stellen ein eigenständiges, aber mit der Bildwahl eng verflochtenes Kunstwerk dar.

Preis: 5 Euro

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Nr. 23: Leo Putz

Leo Putz wird nicht nur als Mitarbeiter der Zeitschrift "Jugend" und als Mitglied der Münchner Sezession, sondern vor allem auch als prominentes Mitglied der Künstlervereinigung "Scholle" beschrieben. Diese Künstlergruppe hatte sich Anfang des 20. Jahrhunderts vor allem am Westufer des Ammersees angesiedelt.

Preis: 5 Euro

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Nr. 22: Mansel Lewis und Hubert Herkomer

Der zweisprachige Katalog stellt zwei viktorianische Künstler exemplarisch vor: Mansel Lewis aus Wales und Hubert Herkomer, der in Bayern und England beheimatet war. Der Band bildet vor allem Herkomers Leben und Werk anlässlich seines 150. Geburtstags ab, widmet sich aber auch seinem Gönner und Malerfreund Mansel Lewis.

Preis: 10 Euro

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Nr. 21: Die Herkomers

"Die Herkomers" ist eine kulturhistorisch interessante Familiengeschichte des 19. Jahrhunderts. Sie enthält eine Autobiographie von Sir Hubert Ritter von Herkomer (1849-1914). Sie schildert die unglaubliche Karriere des Holzschnitzersohnes, der 1849 im bayerischen Waal nahe Landsberg geboren wurde, als Zweijähriger mit seinen Eltern die Überfahrt nach Amerika durchzustehen hatte und sechs Jahre später in England landete, um dort sein Leben zu verbringen. Durch die Porträtmalerei schuf Herkomer sich Wohlstand, Ansehen und einen über die Ländergrenzen hinweg reichenden Ruf.

Preis: 5 Euro

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Nr. 19: Otto Scheinhammer

Otto Scheinhammer (1897-1982) wurde 1925 als einer der besten zeitgenössischen Münchner Künstler betrachtet und stellte im Glaspalast und bei Kunstvereinen aus. Seine vielen Reisen brachten einen bedeutenden Schub für Stil und Farbgebung mit sich. Nach impressionistischen Landschaften und Städtebildern an Ammersee, Starnberger See und in Augsburg entstand 1930 ein Ceylon-Werk, das durch seine moderne Malweise und die Darstellung von Menschen als in sich geschlossener Werkabschnitt gelten muss.

Preis: 5 Euro

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Nr. 18: Adolf Münzer

An der Münchner Akademie lernte Adolf Münzer weitere junge Studenten kennen, mit denen er 1899 die Künstlervereinigung "Die Scholle" gründete. Er illustrierte für die Zeitschrift "Jugend", entwarf Wanddekorationen und malte vorzugsweise elegante Damen und Szenen der Bohème im Eindruck des französischen Spätimpressionismus.

Preis: 5 Euro

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Nr. 17: Altarbilder, Alessandro Paduano und Peter Candid

Die beiden Altarbilder von Alessandro Paduano und Peter Candid tragen kunstgeschichtliche Bedeutung. Stadtgeschichte und Kirchengeschichte waren in den vergangenen Jahrhunderten untrennbar miteinander verbunden. Erhalten hat sich diese Verbundenheit in gemeinsamer Zielsetzung im sozialen und kulturellen Bereich, in gemeinsamer Verantwortung für Toleranz und ein gutes Miteinander.

Preis: 5 Euro

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Nr. 16: Patchwork-Quilts von Lilo Feichtinger

Spätestens seit 1992 ist in Landsberg der Name Lilo Feichtinger ein Begriff. Damals stellte sie erstmals im Stadtmuseum Patchwork-Quilts aus und fand mit ihren Arbeiten große Beachtung.

Preis: 5 Euro

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Nr. 15: Ernst Weber

Ernst Weber war Maler von Beruf und erteilte Malunterricht. Vor allem Porträts von Landsberger Bürgerinnen und Bürgern sind heute besonders interessant und wichtig.

Preis: 5 Euro

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Nr. 14: Walter Georgi

Walter Georgi (1871-1941) war Gründungsmitglied der Künstlervereinigung "Die Scholle". 1903 siedelte er sich in Holzhausen am Ammersee an, wo die Künstlerkolonie der Ammerseemaler entstand. Schon während des Studiums an der Akademie war er mit Kommilitonen und Professoren nach Holzhausen gekommen, um sich von der Natur inspirieren zu lassen. Er arbeitete an der politisch-satirisch orientierten Kunstzeitschrift "Jugend" mit.

Preis: 5 Euro

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Nr. 13: Landsberger Gold- und Silberschmiede

Im 15. Jahrhundert waren Landsbergs Goldschmiede außerordentlich berühmt und lieferten Arbeiten bis nach Augsburg. Die Goldschmiede der Neuzeit führten in den Klosterwerkstätten eine Tradition fort, die immer abhängig war von Wohlstand und dem Wunsch zur Repräsentation. Allein die Kostbarkeit des Materials hat den Gold- und Silberschmieden zu allen Zeiten Ansehen verschafft und sie gleichzeitig strengsten Kontrollen unterworfen.

Preis: 5 Euro

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Nr. 12: Erich Kubierschky

Erich Kubierschky (1894-1944) war Landschaftsmaler, zeichnete aber auch Porträts oder Architekturmotive. Größten Wert legte er auf Wirklichkeitsnähe und Detailtreue. Er suchte nach überzeugenden, harmonischen Motiven und malte sie mit starker Wiedererkennbarkeit. Er beharrte auf den althergebrachten Prinzipien qualitätsvoller Malerei.

Preis: 5 Euro

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Nr. 11: Martin Gensbaur: Natura morta

Martin Gensbaurs Bilder entstehen in der Stille, sie sind ruhig und wirken wie Stillleben, unabhängig vom eigentlichen Motiv. In Italien sagt man dazu "natura morta". Zu seinen Bildern findet Gensbaur durch ein "Malen nach Sicht", denn nach André Gide liegt der Wert nicht im angeschauten Ding, sondern im Anschauen selbst.

Preis: 5 Euro

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Nr. 10: Vom Jesuitengymnasium zum Museum

Im Ensemble mit den beiden Türmen der Heilig-Kreuz-Kirche grüßt das alte Jesuitengymnasium, hoch oben am Lechsteilhang gelegen, als repräsentativer Bau den vom Westen sich der Stadt nähernden Besucher. Jahrhundertelang Schule, wirkt der Bau heute als Museum auch über die Stadtgrenzen hinaus. Der Blick aus den Fenstern auf die Altstadt ergänzt in geglückter Weise das, was durch die hier präsentierten Sammlungen dargestellt wird: Geschichte und Gegenwart Landsbergs.

Preis: 5 Euro

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Nr. 9: Johann Mutter

Wir begegnen ihm fast täglich in Landsberg, dem Künstler Johann Mutter. Er gestaltete die Fassaden von Pfannenstielhaus und Lechhaus und restaurierte die Fassade des Klosters an der Herkomerstraße. In Räumen der Stadtverwaltung und in vielen Privathaushalten hängen seine Bilder. Mit dem Werk Johann Mutters sehen wir unsere Stadt und die Landschaft des Lechrains mit neuen Augen, erleben unsere Umwelt in neuer Form und Farbe, in neuem Licht. Neben seinen Ölgemälden stellte er alte Fotografien der Stadt zusammen und dokumentierte damit Stadtgeschichte.

Preis: 5 Euro

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Nr. 8: Die Kachelsammlung Mittermayr

Das Hafnerhandwerk hat in Landsberg eine lange Tradition. Der Landsberger Adam Vogt schuf im 17. Jahrhundert die berühmten beiden Prunköfen in den östlichen Fürstenzimmern des Augsburger Rathauses. Ein weiterer großer Name ist Wolfgang Friedrich. Hubert von Herkomer knüpfte Ende des 19. Jahrhunderts an diese Tradition an, als er Kachelöfen für den Sitzungssaal im Landsberger Rathaus entwarf.

Preis: 5 Euro

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Nr. 6: Ignaz Kögler

Als Handwerkersohn erwarb sich Ignaz Kögler (1680-1746) in Landsberg eine fundierte Bildung und machte als jesuitischer Missionar Karriere am kaiserlichen Hof in China, wo er zum Berater des Kaisers und Leiter der kaiserlichen Sternwarte aufstieg. Ignaz Kögler war fest verwurzelt im christlichen Glauben, bewies für die damalige Zeit beeindruckende Aufgeschlossenheit und Toleranz gegenüber dem Fremden und bewundernswerten Forscherdrang.

Preis: 5 Euro

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Nr. 5: Sir Hubert von Herkomer

Zum 100jährigen Jubiläum des Mutterturms in Landsberg stellte die Herkomerausstellung 1988 im Landsberger Rathaus die Bedeutung Hubert von Herkomers als europäischer Künstler vor. Der Mutterturm prägt nicht nur die Landsberger Stadtkulisse, sondern hat engen Bezug zum künstlerischen Schaffen Herkomers. Im Turm, den er zum Andenken an seie Mutter erbauen ließ, richtete er ein Atelier und eine Radierwerkstatt ein.

Preis: 5 Euro

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Nr. 4: Georg Schuster-Woldan

Georg Schuster-Woldan (1864-1933) war kein Landsberger, sondern ein Münchner Maler der Jahrhundertwende, der sich noch vor 1900 in Dießen, St. Georgen, am Ammersee niederließ. Insofern ist er auch Ammerseemaler. Die Werke der zwischen Lech und Ammersee ansässigen und wirkenden Künstler zu sammeln und zu pflegen, hat sich das Landsberger Stadtmuseum seit langem zur Aufgabe gemacht.

Preis: 5 Euro

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Nr. 3: Hubert Wilm

Dr. Hubert Wilm war Künstler, Kunstsammler und Kunsthistoriker. Landsberg nimmt in seinem Leben eine Mittlerstellung zwischen dessen Geburtsort Kaufbeuren und seiner lebenslangen Wirkungsstätte München ein. Während viele bedeutende Bildwerke aus der privaten Kunstsammlung Wilms 1952 in bundesdeutsche Museen gelangten, scheint das künstlerische Werk von Hubert Wilm fast vergessen. Dabei kennen wir alle seit Jahrzehnten den heraldischen Löwen als Zeichen der Münchner Brauerei, den Hubert Wilm schuf.

Preis: 5 Euro

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Nr. 2: Das Landsberger Ruethenfest

Das Ruethenfest wird seit Langem in mit großer Beteiligung der Bevölkerung, insbesondere der Schuljugend, in Landsberg gefeiert. 1895 gestalteten mehr als 600 Kinder den Festzug. Der im 19. Jahrhundert entstandene Wunsch, der Jugend die Landsberger Geschichte als positive Rückschau mitzugeben, ist also selbst Geschichte geworden.

Preis: 5 Euro

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Nr. 1: Johann Luidl: Nepomukfiguren

Johann Luidl übernahm die Werkstatt seines Vaters Lorenz Luidl und wurde wie dieser angesehener Bildschnitzer. Als Mitglied des Äußeren Rats nahm Johann Luidl auch aktiv am Geschehen in der Stadt und deren Verwaltung teil. Die im Heft abgebildeten Werke befinden sich zum größten Teil an ihren angestammten Plätzen und zeigen, dass Johann Luidl weit über die Grenzen der Stadt hinaus tätig war. Den Eigenheiten der Schnitzkunst Johann Luidls können wir anhand der gestaltung der Holzbildwerke, die den Heiligen Johannes von Nepomuk darstellen, nachspüren.

Preis: 5 Euro

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Museumswebsite gefördert durch:

Landesstelle für die nichtstaatlichen Mussen in Bayern
Bayerische Sparkassenstiftung
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